Die entführte Tochter

Posted: Februar 3, 2010 in Kurzgeschichten
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Dies ist meine erste Kurzgeschichte , die ich bereits an anderer Stelle veröffentlicht habe.Hier findet ihr eine pdf-Version zum Download. Sie spielt im Frühmittelalter, grob zwischen 900 und 1000 n. Chr. Zu Beginn befinden wir uns an der Küste Britanniens. Es ist eine Zeit, in der häufig Wikinger dort anlanden und die Gegenden plündern.

Und nun viel Spaß beim Lesen…

1. Schwarzer Reiter

Die Sonne versank hinter den Bergen und tauchte die Welt in ein Zwielicht. Breda, der als ein einfacher Dorfschmied arbeitet, ist soeben mit dem Aufräumen seiner Werkstatt fertig geworden und ging nun in das Wohnhaus nebenan, wo seine Frau an der Kochstelle das Abendmahl bereitete. Halb in Gedanken versunken betrat Breda das Zimmer und ließ seinen Blick durch das Fenster hinaus schweifen. Plötzlich bemerkte er eine schwarz gekleidete Person, die hoch zu Ross vorbei eilte. Er sagte es seinem Weib, doch als sie sich umsah bog die Gestalt auch schon am Ende Straße ab. “Seltsam, um diese Zeit gelangt selten ein Fremder in unser Dorf, noch dazu in so großer Eile”, sprach sie zu ihrem Gemahlen.

Kurze Zeit später erklangen die Alarmglocken in der kleinen Siedlung. Zwei Wachen bestiegen ihre Pferde und ritten scharf in Richtung des Waldes. Alsbald sammelte sich eine Menge   neugieriger Dorfbewohner auf dem Marktplatz, unter ihnen war auch Breda. Abenteuerliche Vermutungen wurden kundgetan, die Dorfältesten gingen sogar von einer Sichtung feindlicher Truppen aus. Andere brachten den Vorfall mit der Sichtung des Fremden, dem auch Breda  nicht entgangen war, in Zusammenhang. Dann eilte Bauer Fagund herbei und sollte die Lage aufklären: “Meine Tochter wurde entführt!”, rief er ganz aufgelöst der Menge zu. Man wandte sich ihm zu. Noch ganz außer Atem fuhr er fort: “Sie brachte unseren Schweinen eben einen Eimer Futter, als sie von einem maskierten schwarzen Reiter gepackt wurde. Sie schrie nach Hilfe, aber als ich am Stall ankam, war der Reiter schon nicht mehr zu sehen. Hat denn einer von euch erkennen können, wer dieses Ungeheuer war?” Betretenes Schweigen und energisches Kopfschütteln waren die einzigen Antworten, die er erhielt. Welch armes unschuldiges Ding, dachte sich Breda. Fagunds Tochter Anna war erst 19 Jahre, sie hatte engelblondes Haar, blaue Augen und eine schlanke Figur. Kaum einer der jungen Männer begehrte sie nicht. Immer war sie höflich und freundlich und trotz des einfachen Lebens, das ihre Familie nun führte, strahlte ihr Gesicht vor guter Laune  – Tag ein Tag aus. Niemand konnte irgendwas schlechtes über sie berichten. Doch ob man Anna oder wenigstens den Entführer je aufspüren konnte, lag im Ungewissen.

Spät in der Nacht kehrten die Wachen zurück. Sie sind den Hufspuren bis zum Mirendil-Fluss gefolgt, doch dort verloren diese sich. Vermutlich ist der unbekannte Reiter lange dem knietiefen Flussbett gefolgt um seine Spuren zu verwischen, bis er irgendwann das Wasser verlassen hatte. Bauer Fagund nahm diese schlechte Nachricht jede Hoffnung. Er fürchtete seine Tochter nie wieder zu sehen.

Unterdessen war der schwarze Reiter in seinem Versteck angekommen. Mitten im tiefsten Wald lag es. Dort befand sich ein kleiner See, er maß vielleicht vier mal sechs Meter, aber er war tief genug, dass kein Mann drin stehen konnte. Am Ufer brannte ein Lagerfeuer, das gespenstische Licht- und Schattenspiele an die Bäume warf. Ein Zelt aus dicken Ästen und Tierhäuten stand nahe bei. Als der Reiter mit seiner lebendigen Beute ankam, schlüpfte ein stämmiger Wikinger aus eben jenem Zelt. Und es war nicht irgendein Wikinger, denn er trug eine prächtige Rüstung und hatte vermutlich eine wichtige Stellung unter seinesgleichen. Anna wunderte sich, welche Geschäfte einen Normannen hierher führten. Der schwarze Reiter setzte ab und zerrte Anna mit sich. “Nein, lasst mich gehen!” schrie sie unentwegt. Mithilfe des Wikingers wurde sie gefesselt. Ein grobes Seil band ihre zierlichen Füße aneinander, ein weiteres fesselte ihre Hände streng zusammen, dann legte man sie auf den Bauch und verband ihre Fußfesseln mit den Handfesseln. “Was wollt ihr von mir?” fragte Anna mit Tränen in den Augen. Der Wikinger erzählte dem Maskierten etwas in seiner nordischen Sprache. Dieser zog sein Tuch, was sein Gesicht bedeckte, herunter, so dass die Entführte sein Gesicht sah. Anna konnte es glauben, aber sie kannte ihren Entführer. Einst ein ehrenhafter Soldat, verriet er vor vielen Jahren ihr Königreich und lebte fortan als Söldner. Anna sah ihn oft, als sie noch in der Burg wohnte. Damals war ihr Vater ein wohlhabender Schneider und besaß eine große Werkstatt in der Burg, wo ihn Anna schon von Kindesbeinen an gerne bei der Arbeit half. Um präzise zu sein, arbeitete ihr Vater als königlicher Schneider, bis er eines Tages ein Festgewand des Königs nicht rechtzeitig fertig stellen konnte, was den König sehr erboste. Und so veranlasste er, dass Fagund in diesem Königreich nie mehr den Beruf des Schneiders ausüben durfte.

Der Söldner stellte sich vor. “Ich bin Tugord, dieser Mann ist Henrik Swanson, er spricht wenig von unserer Sprache, ich aber spreche seine gut genug für unsere Zwecke. Sein König plant einen Raubzug gegen einige Königreiche, wozu auch dieses gehören soll. Henrik wurde mit seinen tapfersten Leuten von ihm entsandt um Schwachstellen in der Verteidigung jener Königreiche zu finden. Nun vernahm ich, dass ihr einst auf Burg Higstone lebtet. Und als Gehilfin des königlichen Schneiders, wart ihr gewiss oft in den Räumen des Königs und dürftet so manch Geheimnis erfahren haben.” -  “Niemals werde ich irgendwas verraten!” sprach Anna mit wackerem Herze. “Das werden wir morgen sehen!” Ihr Entführer nahm sein schwarzes Tuch, faltete es zusammen und steckte es Anna in den Mund. Darüber band er ein weiteres  Tuch und verknotete es hinter ihrem Kopf. Anna hmpfte wütend in ihren Knebel. “Schlaft gut.” Mit diesem Worten gingen beide ins Zelt und legten sich zur Ruhe. Anna unterdessen wimmerte und weinte noch lange bis auch sie, erschöpft durch das Erlebte, einschlief.

2. Verhör und Folter

Am nächsten Morgen wurde Anna unsanft geweckt, indem man ihr eine Schale voll kaltes Wasser vom See ins Gesicht schüttete. Der Söldner stand vor ihr und grinste breit, während sie – aus dem Schlaf gerissen – erst allmählich realisierte was passiert ist. “Es ist Zeit uns zu sagen, was wir wissen wollen.” Tugord beugte sich nach vorn und entfernte den Knebel des Mädchens. Der Wikinger brachte Anna etwas  Wasser in einem Krug und deutete ihr sie solle es trinken. Dankend tat sie es.

“Nun denn, fangen wir an. Gibt es einen Geheimgang zur Burg Higstone?” “Nein”, sagte Anna. “Wo ist die Quelle des Wassers, was die Burgbewohner aus ihren Brunnen holen?”, fragte er mit dem Hintergedanken die Burgbewohner vergiften zu wollen. “Dort im Osten, vielleicht zwei Stunden zu Fuß von hier.”, lautete Annas Antwort. Tugord verzog seine Miene, Wut stieg in ihm auf. “Dachte ich es mir doch. Ihr lügt uns an!”, schrie er. “Gewiss gibt es eine Quelle östlich von hier, aber deren Wasser speist einen Bach, der in das Nachbarkönigreich fließt. Ihr scheint nicht zu wissen, dass ich früher zeitweilig als Wache an unserer Ostgrenze postiert war. Aber wir wissen, wie wir euch auf die Sprünge helfen können uns die Wahrheit zu erzählen.” Mit diesen Worten löste er die Verbindung zwischen ihren Fuß- und Handfesseln. Dann packte Henrik sie unsanft und schleifte das arme Mädchen in Richtung zweier Birken, während der Söldner zwei Seile holte. Der Wikinger löste nun Annas Handfesseln und fesselte stattdessen ihre linke Hand an den linken Baum. Tugord nahm sich die rechte Hand vor. Die Bäume standen ein Stück weit auseinander, sodass ihre Arme in beide Richtungen ausgestreckt waren, zudem banden die Männer sie relativ hoch am Stamm fest. Dann wurde ihre Fußfessel gelöst um die nun gespreizten Beine an je einem Stamm der Birken anzubinden. Alsbald stand sie wie ein X zwischen den Bäumen.

Während Henrik Anna knebelte und ihr die Kleider vom Leib riss, hatte Tugord einige Birkenzweige geholt. Er holte damit aus und schlug auf den Hintern des vor Angst zitternden Mädchens. Sie schrie in den Knebel. Dann folgten weitere Schläge in schneller Folge. Ihr Leib tanzte unter den Schmerzen und sie hmpfte vor sich hin. Bald zeichneten sich dunkelrote Striemen auf ihrer zarten Haut ab, der Söldner begann daraufhin ihren Rücken zu bearbeiten. Als sich auch dort immer mehr tiefrote Striemen zeigten, übergab er dem Wikinger die Rute. Annas Körper war bereits komplett von einem Schweißfilm überzogen, ihr Gesicht war schmerzverzerrt. Plötzlich traf sie der Wikinger auf die Brüste. Anna stieß einen hellen fast schon schrillen Schrei aus, Tränen kullerten ihr die Wangen herunter. Immer und immer wieder traf er sie dort. Dann schlug er noch ein paar mal kräftig auf ihre Oberschenkel und ließ endlich von ihr ab. Ein dunkles Tuch wurde ihr über die Augen gebunden, sodass kein Lichtstrahl hindurch drang. Anna hörte wie sich der Wikinger mit seinem schwermütigen Gang entfernt. Tugord sagte ihr: “Wir fragen euch in ein paar Stunden nochmals” und entfernte sich ebenfalls von dem Mädchen.

3. Ab ins Wasser

Die Sonne hatte ihren Zenit bereits überschritten und Anna rann der Schweiß in Strömen über den nackten Körper. Die Schmerzen von der Schlägen mit den Birkenzweigen waren nur noch schwach, aber die ganze Zeit aufgespannt zwischen den Bäumen stehen zu müssen strengte sie zunehmend an. Sie hörte wie der Söldner in ihre Richtung kam. Er nahm ihr die Augenbinde und den Knebel ab und gab ihr einen Schluck Wasser. Anna trank und dankte ihm. “Ich hoffe ihr seid jetzt gewillt uns zu sagen, was wir hören wollen.” Anna zögerte. Sollte sie schon so schnell aufgeben? Aber was würde man mit ihr anstellen, wenn sie sich erneut widerstrebte? Sie dachte an all die Menschen in der Burg, viele davon waren ihr immer freundlich gesinnt, nein sie konnte diesem Söldner nichts verraten, das war Anna den Burgbewohnern schuldig. “Nein!”, sprach sie. “Nun denn. Ihr wollt es nicht anders. Henrik, wir müssen ihr nochmals etwas nachhelfen!” Der Wikinger kam und gemeinsam banden sie Anna von den Bäumen los, um ihr gleich wieder die Hände hinterm Rücken zu fesseln. Henrik schlang ein Seil ober- und unterhalb ihrer Brüste. Tugord wickelte ein Seil um ihre Hüften und ließ es dann zwischen ihre Beine laufen. Er zog es sehr straff, so dass Anna stöhnte.

Nun zerrte man sie Richtung See und legte sie auf den Boden. Schnell wurden noch die Füße aneinander gefesselt. An allen vier Stellen, wo man sie mit Seil fesselte, blieb zunächst noch ein guter Meter Seilende ungenutzt. Henrik Swanson nahm ein dickes Seil in die Hand und knotete eine größere Schlaufe in das eine Ende. Nun Tugord verwendete jedes der vier Seilenden, indem er es in die Schlaufe knotete. Dann wurde das andere Ende des dicken Seils um einen mächtigen Ast einer Eiche, die direkt am Seeufer stand, geschleudert. Tugord nahm Anna hoch und hielt sie waagerecht mit beiden Armen, während der Wikinger an dem Seil zog bis es sich straffte. Als der Söldner das Mädchen los ließ, flog sie frei durch die Luft. Da der Ast über dem See hing, schaukelte sie vom Ufer aus einige Meter Richtung Seemitte, dann wieder ein Stück zurück, wie ein Pendel. Nach einer halben Minute hing das Mädchen still – einen Meter über dem Wasser. Ihr war noch ein wenig schwindlig vom Schaukeln, als sie plötzlich nach unten sauste und ins Wasser eintauchte. Sie schloss den Mund, bekam aber etwas Wasser in die Nase. Der Wikinger zog am Seil und sie wurde wieder nach oben aus dem Wasser heraus gezogen.

Kaum hatte sich das arme Mädchen vom ersten Schrecken erholt, ließ man sie schon wieder in den See fallen. Diesmal blieb sie länger unter Wasser. Sie glaubte schon fast zu ertrinken, als es endlich wieder nach oben ging. Sie spukte Wasser aus und atmete tief ein, als sie schon wieder untergetaucht wurde. Sie lief schon blau an, als der Wikinger sie wieder hochzog. “Aufhören”, schrie sie. “Habt ihr nun endlich eingesehen, dass euer erbärmlicher Widerstand nichts nützt? Seid ihr fortan gewillt uns die Antworten auf unsere Fragen zu geben?”, fragte Tugord. “Ja, ich schwöre! Aber bitte hört auf mit dieser Tortur!” “Gewiss, gewiss. Nur hoffe ich für euch, dass ihr uns diesmal die Wahrheit verratet.” „Ja doch.“, rief ihm Anna zu, die noch immer mitten über dem See hing. Tugord schlüpfte aus seinen Stiefeln und ging einige Schritte in das Wasser, bis er zu ihr gelangte, um sie dann Richtung Ufer zu tragen, während der Wikinger Seil nachgab.

Anna wurde auf den Boden gelegt und blieb natürlich noch gefesselt. “Denkt daran, wenn ihr uns hinters Licht führen wollt, geht ihr gleich wieder baden.” Über eine Stunde fragten sie Anna aus. Sie verriet alles, was die beiden wissen wollten.

“Also dann, die Informationen sind zusammen getragen. Lasset uns aufbrechen!” meinte Tugord. Hinrik musste nun seinem König die gewonnen Nachrichten überbringen, ebenso wie andere Späher der Wikinger, die in den Nachbarkönigreichen mit ähnlichen Methoden vorgingen, um Dinge in Erfahrung zu bringen. Falls es Nachfragen geben sollte, musste Anna mitkommen, ebenso Tugord, der zwischen den Sprachen übersetzten sollte. Im Gegensatz zu Anna wurde er dafür genügend entlohnt.

Während Henrik alle Sachen zusammen suchte und die Trinkflaschen auffüllte, befreite Tugord Anna von den Seilen bis auf die Handfesseln, setzte sie auf sein Pferd und hing ihr eine Decke um, damit sie nicht fror. Dann stieg er selbst auf und setzte sich dabei hinter sie. Henrik hatte ebenfalls ein Pferd, doch stellte er sich beim Reiten sehr ungeschickt an. Es war ein Glücksfall, dass er nicht vom Sattel stürzte. “Wann lasst ihr mich wieder frei?”, fragte Anna zaghaft. “Gar nicht, ihr werdet uns bis in das Reich der Normannen begleiten.” “Aber was soll ich denn da?” “Das werdet ihr schon noch sehen! Und nun seid ruhig! Wenn ihr heute einen äußerst geschwätzigen Tag habt, dann wird euer Mündchen wohl bald wieder mit einem Knebel zum Schweigen gebracht.”

Vor ihnen lag ein Zwei-Stunden-Ritt bis zur Küste. Versteckt in einer Bucht lag ein Schiff der Wikinger, eine handvoll Krieger bewachten es. Zudem waren einige der ausgesandten Wikinger aus den Nachbarkönigreichen wieder heimgekehrt. Viele Königreiche lagen hier eng beieinander, so dass es einige Goldtaler auf einem Schlag zu holen gab. Als Henrik Swanson ankam, begrüßte man ihn freundlich. Anna zog man die Decke weg und nahm sie mit auf das Schiff. Viele Wikinger schauten ihr lüstern nach. Anna selbst ging mit hochrotem Gesicht und gesenktem Kopf über das Deck. Es war ihr unendlich peinlich, völlig nackt den Blicken der Wikinger ausgeliefert zu sein. Man brachte sie in einen kleinen Raum unter Deck, der spärlich durch eine Lampe ausgeleuchtet war. Ein Krieger nahm ein Tuch und knebelte sie damit, das arme Mädchen begann leise zu schluchzen. Dann stülpte man ihr einen stinkenden Sack über. Nur wenig Licht drang durch das dicke Gewebe. Der Sack wurde zugebunden und man ließ Anna allein. Sie hatte furchtbare Angst. Was würde man mit ihr machen? Würde sie je wieder nach Hause kommen?

Am Abend traf ein weiterer Wikinger ein. Anna hörte wie eine andere Frau hierher gebracht wurde. Auch sie war geknebelt und wurde in einen Sack gesteckt. Dann verschwanden ihre Entführer und schon kurze Zeit später begann das Schiff zu schaukeln. Eine viertägige Reise bis an die Küste der Normannen stand den beiden bevor.

4. Im Reich der Wikinger

Einmal am Tag schaute einer der Seefahrer nach den beiden Mädchen. Der Sack wurde geöffnet, der Knebel abgenommen. Dann bekamen sie einen Becher Wasser und dazu ein Stück Brot. Nachdem sie sich leidlich gestärkt hatten, wurde der Knebel zurück in den Mund geschoben und der Sack wieder verschnürt. Erst am vierten Tag der Reise, wurden beide befreit und nackt nach oben auf das Deck gebracht. Dort fesselte man sie an den Hauptmast des Schiffes. Offenbar verlangte die Schiffsbesatzung nach etwas Unterhaltung. Die Knie der Mädchen zitterten vor Angst davor, was jetzt passieren würde. Die Wikinger grölten und riefen etwas in ihrer Sprache, keines der Mädchen verstand es. Einige aber starrten sie nur stumm an, und grinsten. Sie betrachteten ihre festen Brüste, die weiblich geformte Hüfte und viele senkten ihren Blick noch ein Stück weiter nach unten, es kam den beiden vor, als würden ihre Blicke sie durchbohren. Dann kam einer von ihnen auf sie zu. Er hielt einen Eimer voll Seewasser in den Händen, holte aus schüttete den Inhalt auf beide, die erschrocken schrien. Das Wasser war sehr kalt, so wunderte es nicht, dass sich bei den Mädchen eine Gänsehaut zeigte und ihre Brustwarzen sich aufstellten. Der Wikinger stellte den Eimer ab und grabbschte mit seinen groben Händen die Brüste von Anna an. Er knetete sie ordentlich durch und zog und zwirbelte an ihren Brustwarzen. Sie dachte sich, wenn die Männer mit ihren Ehefrauen genauso grob umgehen, bekämen sie wohl des öfteren eins mit dem Nudelholz auf den Schädel. Ein anderer Seefahrer nahm sich das junge schwarz-haarige Mädchen neben Anna vor. Sie wimmerte unentwegt in den Knebel auf das die Tortur ein Ende haben soll. Doch einer nach dem anderen spielte mit den Mädchen. Nicht nur ihre Brüste wurden angefasst. Einige steckten auch ihre Finger in Annas Spalte, ebenso taten sie es mit ihrer Leidensgenossin. Als einer begann mit Annas Kitzler zu spielen – er war wenigstens etwas feinfühliger als die anderen – ließ sie ihren inneren Widerstand langsam fallen und gab sich der aufkeimenden Erregung hin. Sie wollte es nicht glauben, dass sie überhaupt Erregung empfinden konnte, wo sie doch so entwürdigend von diesen widerlichen Wikingern behandelt wurde. Die Männer genossen es sichtlich die Mädchen zu quälen.

Nach einer Weile rief plötzlich einer der Wikinger etwas. Die Seefahrer ließen von den Mädchen ab und schauten nach Backbord. Dort tauchte am Horizont ein dünner Streifen Land auf. Die Norwegische Küste. Glücklicherweise für die Mädchen war es die Südwestküste und es war Sommer, so dass es in diesem Breitengrad relativ warm war. Ansonsten würden sie sich, nass wie sie da angebunden standen, schnell erkälten.

Es dauerte nicht lange bis sie in einem Hafen mit mehr als zwanzig großen Schiffen anlegten. Die Frauen wurden losgebunden und bekamen etwas zum anziehen, wofür sie sehr dankbar waren. Dann legte man sie in schwere Eisenketten und führte sie vom Schiff. Überall standen prächtige Holzhütten mit zahlreichen Motiven der Nordischen Mythologie als Verzierungen. Eine breite Straße führte vom Hafen bis zum Palast des Wikingerkönigs. Niemand beachtete die Gefangenen, die zwischen zwei Kriegern mitliefen, denn es war üblich, dass die Wikinger Gefangene machten, wenn sie in irgendeiner Form für sie noch mal nützlich werden könnten. Auch Tugord lief mit. Nach etwa zwanzig Minuten Fußmarsch, war die kleine Fünfergruppe am Königssitz angekommen. Auch dies war eine Hütte aus Holz, aber von wahrhaft majestätischen Ausmaßen. Überall waren Verzierungen aus purem Gold angebracht, viele zeigten kriegerische Motive. Wachen standen an der zwei-flügeligen Eingangstür. Die heimgekommenen Seefahrer wurden begrüßt, dann wurde die Tür geöffnet und sie traten ein. Die beiden Mädchen wurden ebenfalls mit in die große Halle gezogen, die sich hinter der Tür verbarg. Es sah fast aus wie in einer großen Kirche, nur bestand alles aus Holz und auch hier drinnen sparte man nicht mit Gold. Es gab kaum Fenster, so dass zahllose Kerzen den Raum erhellten. Am Ende der Halle stand ein goldener Thron auf dem der König saß, links und rechts von ihm standen Diener.

Die Mädchen wurden bis auf etwa einen Meter Entfernung zum Thron geführt und mussten niederknien, wobei ihre Eisenfesseln, die ihre Arme vorm Körper zusammen banden, rasselten. Die Krieger verbeugten sich kurz vor dem König. Dann erklärten sie ihm, dass das Unternehmen erfolgreich war. Es hatte sich ergeben die beiden Mädchen mitzunehmen. Der noch recht junge König musterte die beiden Frauen eindringlich. Sie gefielen ihm. Er plante, sobald er erfolgreich vom Raubzug zurück käme, sie zu seinen Dienerinnen zu machen, um sich die Abendstunden etwas zu versüßen. Er befahl jedoch, sie solange in den Gefangenenräumen anzuketten, damit sie keine Dummheiten begehen konnten.

Also brachte man die beiden vor Angst zitternden Schönheiten in einen Raum, an dessen Wände einige Metallringe angebracht waren. Die Frauen mussten sich ihrer Kleidung entledigen. Dann befahl man Anna sich mit dem Rücken zur Wand zu knien. Ihr legte man ein breites Halsband aus Eisen an. Zusätzlich zu den Handfesseln, die sie immernoch trug, bekam sie jetzt noch Fußfesseln aus Eisen. Zuletzt wurde eine kurze Kette zwischen einer Öse am Halsband und einem Eisenring an der Wand gefädelt und mit einem Schloss gesichert. Nun war es Anna unmöglich wieder aufzustehen. Mit der anderen Gefangenen machte man das gleiche, aber sie befand sich an der gegenüberliegenden Wand. Dann stellte man beiden ein Becher voll Milch hin und gab ihnen einige Scheiben Brot, denn schließlich wollte der König keine halbverhungerten Mädchen als Bettgespielinnen. Anna warf Tugord, der die ganze Zeit schweigend dabei stand, einen fragenden Blick zu. Doch der grinste nur breit. „Ihr könnt froh sein, dass ihr eurer Majestät gefallt, sonst würdet ihr wohl eine lange Zeit im dunklen Verließ hocken, bis man irgendeine nützliche Tätigkeit für euch fände. Aber so sind es nur wenige Tage, bis die Kriegerschaft wieder heimkehrt und eure Majestät Zeit für euch hat. Genießet   inzwischen die Gastfreundschaft der Normannen.“ „Ihr solltet in diesem modrigen Kerker landen!“, rief Anna. Tugords Miene verfinsterte sich. „Hütet eure Zunge, oder ich werde dafür sorgen, dass man euch draußen an den Pfahl bindet.“ Mit diesem Worten ging er hinaus.

Die Wachmänner verließen ebenfalls den Raum und schlossen die Tür ab. Dies war die erste Gelegenheit, wo die beiden Entführten sich ungestört unterhalten konnte. Anna erfuhr, dass die andere Frau Sina hieß und sie aus dem Königreich Gunrod, das westlich des ihren lag, stammt. Sina war ein Jahr älter als sie, also zwanzig. Sie redeten ausgiebig von der Heimat und hofften immernoch, dass sie bald wieder zurückkehren konnten.

Unterdessen bereiteten sich die Wikinger auf den großen Raubzug vor. Da sie schon am nächsten Tag ablegen wollten, gab man noch an jenem Abend ein Opferfest, wo man die Kriegsgötter gnädig stimmen wollte. Die beiden Mädchen konnten den Trubel in leicht gedämpfter Lautstärke die halbe Nacht lang hören. Dann schliefen sie erschöpft ein, wobei sie allerdings im Sitzen schlafen mussten, denn die Kette an ihren Halsbändern war zu kurz um sich niederzulegen.

5. Gespielinnen des Königs

Während die Mädchen in einem dunklen Raum eingesperrt waren, machten sich also am nächsten Tag die Krieger mit ihrem König auf den Weg über die Nordsee. Tugord reiste mit ihnen und wollte dann an der Küste Britanniens bleiben. Vier voll besetzte Schiffe liefen aus. Dank günstiger Winde erreichten sie ihr Ziel schon nach knapp drei Tagen. Dann ging alles sehr schnell. Sie landeten an versteckten Buchten und begaben sich auf geheimen Pfaden in die zu plündernden Gegenden. Man wusste wo die Wachen postiert waren und so war es ein leichtes sie aus dem Weg zu räumen. Dann schlichen sie sich über Geheimgänge in einige Festungen und gelangten ohne viel Widerstand in die Schatzkammern. Doch meistens raubten sie Klöster aus, dort gab es keine Verteidigung. Und so machten sich die Plünderer schon nach einigen Stunden voll bepackt mit Schmuck und Goldmünzen auf den Weg zu ihren Schiffen. Bevor die Überfallenen zum Gegenschlag ausholen konnten, waren sie schon wieder auf an Bord und segelten gen Heimat. Diesmal dauerte es fünf Tage, bis man in Norwegen Segel am Horizont sah. Dies war einer ihrer gelungensten Raubzüge, und so feierte man noch bis spät in die Nacht, man dankte natürlich auch den Göttern für ihre Wohlgesonnenheit.

Am nächsten Tag sah der König höchstpersönlich nach den beiden gefangenen Mädchen. Sie waren sehr verwundert, dass er selbst hier auftauchte. Er sprach mit zwei Wachen und kurz daraufhin befreite man die Mädchen von den Ketten. Der König sagte – wobei er gebrochen und langsam in Annas und Sinas Sprache redete, dass der Raubzug auch dank ihrer Hilfe gut verlief. Jetzt sei es Zeit das Leben zu genießen. Was er damit meinte erschloss sich den beiden nicht sofort. Sie hofften aber, sie würden ab jetzt wenigstens besser behandelt werden. Der König verließ den Raum und man bedeutete den Frauen ihn zu folgen, nackt wie sie immernoch waren, begleitet von den Wachen. Die Gruppe folgte dem Herrscher in ein traumhaft schönes Gemach, das mit allerhand kostbaren Stoffen ausgekleidet war. Sie traten in den Raum. Als die Wachen das Zimmer verlassen hatten, schloss der König das Zimmer von innen ab. Dann ging er zu einer Kommode und holte ein Bündel Seile hervor. Anna wurden die Hände hinterm Rücken zusammengebunden, ebenso die Ellenbogen. Der König zog sie in Richtung eines Pfosten des Himmelsbettes, das inmitten des Gemachs stand. Dort angekommen, fesselte er noch ihre Beine aneinander und wickelte dann ein Seil um Annas Körper und dem Bettpfosten. Sie zerrte probeweise an den Fesseln und musste feststellen, dass sie sehr fest saßen, aber dennoch bequem waren. In Gegenwart des jungen Herrschers gefiel ihr dies jedoch deutlich besser als wie vor ein paar Tagen auf dem Schiffsdeck angebunden zu sein. Nun war Sina an der Reihe. Der König dirigierte sie auf das Bett, wo sie sich rücklings darauf legte. Er fesselte jedes Fußgelenk und Handgelenk jeweils an einen der vier Bettpfosten, so dass die nackte Schönheit gespreizt wie ein X lag.

Alsbald wandte sich der Mann wieder Anna zu mit der Absicht sie aufzuheizen. Er griff ihr an die Brüste und massierte sie sanft. Dann zwirbelte er ihre Brustwarzen, was Anna mit einem leisen und lustvollen Stöhnen quittierte. Schnell wurden ihre Warzen hart, und die Erregung stieg in ihr stetig an. Während er ihr mit einer Hand weiter an den Brüsten spielte, wanderte die andere in ihren Schritt und kitzelte ihre empfindlichste Stelle, auf das ihre Erregung nur noch weiter stieg. Doch dann ließ der König von ihr ab und sie warf ihm einen flehenden Blick hin, womit sie deuten wollte, er solle weiter machen. Der Herrscher aber wandte sich nun Sina zu. Auch mit ihren Brüsten spielte er eine Weile wie bei Anna, dann griff er nach einer dicken roten Kerze, die von einem Ständer neben den Bett gehalten wurde. Er hielt sie direkt über Sinas Brüste, neigte sie leicht und ließ einige Tropfen heißes Wachs hinabregnen. Sina stieß einen hellen Schrei aus, als ihre Brust mit Wachs befleckt wurde. Weitere Tropfen fielen auf ihre Haut, mal auf die Brüste dann auf den Bauch oder die Oberschenkel. Das Mädchen zappelte in ihren Fesseln, und stöhnte laut. Als ihr Körper fast überall mit roten Wachsflecken übersät war, hörte der Herrscher auf sie zu quälen. Sina ließ ihren Kopf nach hinten fallen und atmete erst einmal durch. Dann spürte sie, wie etwas in ihre nun feuchte Spalte eindrang. Der Herrscher legte sich auf sie und nahm sie, bis sein Samen ihre Scheide überschwemmte. Auch Sina war gekommen, und sie genoss ihren Höhepunkt in vollen Zügen.

Derweil schaute Anna dem Treiben zu und wurde fast neidisch. Sie war immernoch erregt und verlangte nach Befriedigung. Und dann, als ob der König ihre Gedanken lesen konnte, stand er vom Bett auf und ging zu Anna, die an den Bettpfosten gefesselt war. Er fasste wieder nach ihren Brüsten und massierte ihren Kitzler. Es dauerte nicht lange und dann hatte Anna einen überwältigenden Orgasmus, der sie in ihre Fesseln zusammensacken ließ.

Der König hatte offensichtlich Gefallen an seinen beiden Sklavinnen gefunden, er würde sie unter keinen Umständen wieder hergeben, denn von nun an sollten sie ihm in allen sexuellen Belangen dienen.

6. Das Erntefest

Mittlerweile befinden sich Anna und Sina schon zwei ganze Monate im Reich des Normannenkönigs. Die anfangs fremde Sprache ist ihnen nun einigermaßen geläufig, daher können sie sich mit den Einheimischen nun gut verständigen. Und auch der Name des Königs ist ihnen nun wohl bekannt: Skarun Ærverdig. Sie leisteten König Skarun stets gute Dienste, so dass er im Gegenzug kleine Kämmerchen für die beiden Schönheiten einrichten ließ, in denen sie sich angemessen zur Ruhe betten konnten und somit nicht mehr im Kerker angekettet werden mussten. Diese Schlafgemächer befanden sich in einem Anbau seitlich der großen Halle mit dem Thron des Königs. Man gewährte ihnen einen guten Blick auf den riesigen Hof, der für Festivitäten des Königshauses diente. Man konnte sagen, dass es so den Frauen leicht fiel sich ihrem Schicksal hinzugeben. Ja, sie fühlten sich mit der Zeit schon fast heimisch. Aber der beste Trost war es, so oft in Gegenwart eines gut-aussehenden jungen Königs zu seien.

Nun ergab es sich, dass die Normannen ein Erntefest feierten. Die Tage waren bereits kürzer, der erste Schnee fällt hier üblicherweise wenige Wochen nach dem Fest. Dies sollte ein besonderes Fest sein, zumindest für Anna und Sina. Denn der König befahl, dass sie als seine Dienerinnen in seiner Nähe sitzen sollten. Während Sina des Festes frohlockte, beschlich Anna des Nachts am Vorabend des Festes ein ungünstiges Gefühl. Sie träumte, dass ihr ein fürchterliches Missgeschick unterliefe, was den Herrscher sehr erzürnte. Doch dann war der Traum auch schon vorbei und ließ Anna nur mit offenen Fragen zurück.

Am nächsten Tag konnten die beiden des emsige Treiben der Gefolgschaft aus den Fenstern ihrer Kammern betrachten. Die Diener des Königs bauten ein Podest auf, richteten Stühle und Tische aus. Ein Feuer wurde entfacht und zwei große Schweine, die auf Spieße steckten, wurden darüber gehangen. Daneben stapelte man Brennholz. Zwei starke Männer rollten Fässer mit Met herbei, wobei das letzte Fass einem der beiden über den Fuß rollte. Jaulend lief er umher. Doch so schlimm war seine Verletzung nicht, denn er schnappte sich alsbald einen Ast vom Brennholzstapel und jagte dem anderen damit hinterher.

Am Abend klopfte es an der Tür bei Anna. „Unsere Majestät hat mich beauftragt, euch dieses Gewand zu überreichen. Ihr sollt es zum Feste tragen.“ Sie reichte ihr ein langes grünes Kleid und verschwand. Anna probierte es sofort an und betrachtete sich im Spiegel. Es gefiel ihr, was sie sah. Das Kleid betonte ihre weiblichen Rundungen. Eine halbe Stunde später wurde sie abgeholt und auf den Hof geführt, alleine hätte sie nicht gehen dürfen, denn das war ihr allzeit verboten – schließlich war sie offiziell noch immer Gefangene. Wenige Augenblicke später brachte man auch Sina – in ein gelbes Gewand gekleidet – hierher. Es hatten sich schon sehr viele Menschen versammelt. Kaum ein Platz war frei, der Thron jedoch war noch unbesetzt, wie sie gut sehen konnten, da man sie direkt zur linken gesetzt hatte. Plötzlich bließ man ein Jagdhorn und König Skarun Ærverdig erschien. Er hielt eine kurze Ansprache, in der er seinen Dank für die gute Ernte den Göttern aussprach. Dann konnte das Fest beginnen. Die Wikinger stürzten sich auf das Essen. Nach dem sich alle gestärkt hatten, erklangen heitere Melodien.

Mittlerweile war das Fest wohl im Gange, die Menschen tanzten ausgiebig, sangen und erzählten, wobei sie scheinbar ohne Unterlass ihren Met tranken. Der König reichte auch Anna einen Becher voll des alkoholischen Tranks. „Trinkt das.“, sprach er. „Ich danke euch für das Angebot, aber ich möchte nicht.“ Doch das hätte sie nicht sagen dürfen. Es ist ein schlimmes Vergehen, einen angebotenen Schluck Met des Gastgebers abzulehnen. Und der König war nunmal der Gastgeber dieses Festes. Er zeigte sich sichtlich erbost und rief einen Diener. „Bringt sie in das Verließ!“ Anna, die gar nicht so recht verstand, wie ihr geschieht, wurde recht grob in Richtung der Gefangenenräume mitgezerrt. „Aber was hab ich denn verbrochen?“, fragte sie unentwegt bis einer der Diener ihr den Sittenbruch erklärte. „Unsere Majestät sieht in solchen Fällen drastische Bestrafungen vor. Ihr solltet euch in jedem Fall fügen, sonst wird sie noch schlimmer ausfallen.“ Im Verließ angekommen kettete man Anna mit einer Halskette an die Wand. Auf Fuß- und Handfesseln verzichteten die Diener. „Ihr werdet die Nacht hier verbringen müssen, bis euch morgen die Bestrafung erwartet.“ Als die Wachen eben den Raum verließen, erinnerte sich Anna wieder an ihren Traum. Es hatte sich also bewahrheitet, jetzt bleibt nur noch die Frage offen, wie schlimm die Bestrafung ausfallen würde.

Am nächsten Tag wurde sie aus dem Verließ geholt mit Ketten um die Handgelenke nach draußen geführt. Es war fast Mittag und auf dem Hof begann man gerade mit dem Aufräumen. An den Tischen saßen noch zwei Wikinger, deren Köpfe auf den Tischen lagen, sie hatten es am Vortag nicht mehr nach Hause geschafft. Man weckte sie mit aller Vorsicht, denn den Schlaf eines Normannen sollte man nicht leichtfertig stören. Dann fiel Annas Blick auf einen dicken Pfahl, den sie am Festabend noch nicht erblicken konnte. Er ist erst aufgestellt worden. Zielstrebig marschierten die Wachen mit ihr daraufhin zu. Um den Pfahl herum befand sich ein kleines Podest, dass die Dreiergruppe bestieg. Dem Mädchen fielen sofort die Seile auf, die am Boden lagen. Dann nahm man ihr Handfesseln ab. „Entledigt euch eurem Kleid und eurem Unterrock!“ Nein, das konnte sie nicht, sich vor allen Leuten nackt ausziehen. Doch die Männer waren ungeduldig und zogen sie kurzerhand selbst aus. „Wendet euer Gesicht dem Pfahl zu und stellt euch dicht heran. Die Arme gen Pfahlspitze.“ Mit Unbehagen folgte sie den Befehlen, was blieb ihr auch anderes übrig? Schnell wurden ihr jetzt die Arme weit über dem Kopf an den Pfahl gefesselt. Auch ihre Fußgelenke wurde aneinander gebunden und schließlich schlang man ein Seil um ihre Hüften und dem Pfahl. Ohne weitere Worte verschwanden die Soldaten und Anna war allein. Nun ja nicht ganz, denn um ihr herum wuselten die Diener des Königs immer noch herum, aber kaum jemand beachtete sie, soweit Anna das feststellen konnte, denn der Pfahl nahm ihr die meiste Sicht. Die Sonne schien ihr auf den blanken Rücken und sie fragte sich ob dies denn schon die Strafe sei – nackt an einem Pfahl für wer weiß wie lange angebunden zu sein.

Nach einigen Stunden wurde es doch zunehmend unangenehm am Pfahl zu stehen. Doch dann tat sich etwas. Der König und seine Gefolgschaft schritten aus dem Anbau der Königshalle. Plötzlich versammelte sich eine größere Menge an Dorfbewohnern. Jetzt wusste Anna, dass sie die eigentliche Bestrafung noch vor sich hatte. „Mein Volk“, sprach König Skarun, „dieses Weib hat vergangene Nacht gegen unsere Sittengesetz verstoßen. Sie lehnte einen Becher Met ab, den ich ihr als Gastgeber des heiligen Erntefestes anbat. Das Gesetz verlangt dafür zur Bestrafung der Schuldigen die Verteilung von dreißig Peitschenhiebe.“ Anna lief ein kalter Schauer über den Rücken. Wie sollte sie diese Tortur nur überstehen? Ein Raunen ging durch die Menge. In den Augen vieler ließ sich Mitleid erkennen, aber ebenso viele hielten die Strafe für gerecht. An das Gesetz muss sich nun mal ein jeder halten.

Ein kräftiger Soldat tauchte neben Anna auf. Er hielt das gefürchtete Folterinstrument in seiner Hand: Eine drei Meter lange einschwänzige Peitsche. „Lasset die Betrafung beginnen“, war des Königs Kommando. Zunächst holte der Wikinger ein Tuch hervor und knebelte damit Anna. Dann holte er zum ersten Hieb aus. Die Peitsche verursachte ein fürchterliches Klatschgeräusch, als sie Annas Rücken traf. Ein roter Streifen, der brannte wie Feuer, verlief quer über ihren Rücken. Noch ehe sie sich erholen konnte traf der nächste und übernächste Schlag. Sie schrie so laut, das man den Knebel auch hätte  weglassen können. In immer schnellerer Folge trafen sie die nächsten Hiebe. Dann waren die ersten zehn vollstreckt. Man gönnte ihr eine kurze Pause, die sie aber nur das Brennen auf der Haut umso intensiver spüren lassen sollte. Nun folgten die nächsten Schläge. Anna dachte sie verliere ihren Verstand, während die Peitsche immer und immer wieder bedrohlich surrend durch die Luft sauste und schmerzhaft aufschlug. Kurz vor dem zwanzigsten Hieb wurde ihr plötzlich schwarz vor Augen. Von da an bekam sie nichts mehr mit, nur noch ihr Körper zuckte bei jedem Treffer.

7. Der Goldene Ring

Nachdem die Bestrafung vorbei war, schüttete man kaltes Wasser in Annas Gesicht, damit sie aus ihrer Ohnmacht erwacht und das tat sie auch. Dann brachte man das arme Mädchen in ihr Schlafgemach, legte sie auf ihr Bett und sagte ihr sie dürfe sich bis morgen ausruhen. Anna war zu schwach um noch etwas zu sagen und schlief schon bald ein, während draußen die Sonne hinter den Hügeln versank.

Langsam öffnete Anna die Augen. Irgendwo brannte eine unruhige Flamme. Sie selbst befand sich in einen hohen, aber engen Eisenkäfig, ihre Füße waren mit einer Kette gefesselt und ebenso die Arme hinter ihrem Rücken. Zu allen Überfluss hing der Käfig gut einen Meter über den Boden in einem Raum, der mit nur einer Fackel sehr spärlich ausgeleuchtet war. Sie musste irgendwo in den Verließen sein. Es kam ihr vor, als verbrachte sie eine Ewigkeit darin, bis endlich eine Menschenseele den Raum betrat. „Warum bin ich hier drinnen gefangen?“, fragte sie ihn. Doch er schwieg. Dann fuhr ein Ruck durch Annas Leib, der Käfig wurde heruntergelassen und setzte auf den Boden auf. Der Fremde öffnete ihn und zog das Arme Mädchen an den Haaren heraus. „Aufhören, ihr tut mir weh!“ Doch alles Wimmern und Flehen half nichts, erbarmungslos wurde sie durch den ganzen Raum geschleift. Dann schnallte man sie auf eine Streckbank. Der schweigsame Folterknecht drehte solange am Rad bis die arme Anna vollkommen aufgespannt war und die kleinste Bewegung nicht mehr möglich war. Mit einem Riemen wurde ihr Kopf fixiert.

Ein alter Herr betrat den Raum und ließ den Knecht weitere Fackeln anzünden, damit es etwas heller wird. Der Mann brachte eine Schatulle mit sich, darin befanden sich verschiedene Nadeln, eine Flasche und ein kleiner Goldring mit einer Kugel. Zunächst öffnete er die mit Alkohol gefüllte Flasche, dann wählte der Alte eine etwas dickere Nadel aus und tunkte sie kurz in den Alkohol. Als er die Nadel an Annas Nasenscheidewand ansetzte, begann sie zu ahnen, was man mit ihr machen wollte. Der Mann sprach: „Dies möge jetzt ein wenig schmerzen, ihr solltet dabei dennoch still halten.“ Dann folgte ein kurzer, aber schmerzhafter Pieks und die Nadel war durchgestochen. Ein paar Tropfen Blut flossen. Der Alte wartete eine Weile, bis die Blutung etwas nachließ. Dann rieb er die Stelle mit etwas Alkohol ein, was wie Feuer brannte, doch Anna schrie nicht, obwohl ihr Tränen in die Augen traten. Nun wurde der goldene Ring aus der Schatulle geholt. Anna sah, dass er nicht ganz geschlossen war. Der Alte stach das eine Ende des offenen Ringes durch das soeben gestochene Löchlein, was nocheinmal Schmerzen verursachte, dann der Ring war von leicht größerer Dicke, als das Loch in Annas Nase breit war. Als der Ring endlich an seiner Stelle war, nahm der Mann noch die goldene Kugel aus der Schatulle und schob sie auf den Ring, so dass dieser nun geschlossen war. „Jetzt ziert euch ein hübscher Ring. Er soll euch allezeit erinnern, dass ihr Gefangene unsere Majestät seid.“ Während der Alte dies sprach, räumte er seine Sachen auf und verließ den Raum wieder.

Kaum dass er verschwand, schnallte man Anna von der Streckbank los, wofür sie zunächst dankbar war. Doch sogleich zerrte der Knecht sie wieder an den Haaren und brachte sie zu einer Stelle, an der im Boden ein Eisenring eingelassen war. Er holte eine vier Handbreiten kurze Kette hervor. Die Kettenglieder waren nicht mal fingerdick, so dass der Knecht die Kette einmal durch Annas Nasenring durchfädeln konnte. „Legt euch nieder, mit dem Gesicht zum Boden gerichtet.“ Anna tat wie man ihr befahl. Dann fädelte der Mann ein Kettenende durch den Eisenring am Boden. Nun kramte er einen starken Eisendraht und eine Zange hervor. Der Draht wurde durch das letzte und erste Glied der Kette gesteckt und mit der Zange zusammengebogen und verdreht. Die Kette war nun geschlossen und band Anna mit ihren Nasenring an den Ring im Boden des Verließes.

Sie bemerkte gar nicht, wie der Knecht bereits verschwunden war und fuhr mit der Hand noch ganz ungläubig an der Kette entlang, bis sie an die Stelle kam, wo der verdrillte Draht alles zusammenhielt. „Das müsste sich doch öffen lassen.“, murmelte sie vor sich hin. Doch ihre Kraft reichte nicht aus um ihn zu entzwirbeln, denn schließlich war der Draht dick und auch der Knecht hatte eine Zange nehmen müssen. Sie sah ein, dass sie in einer hoffnungslosen Lage war und gab ihre Versuche schließlich auf. Sill lag sie da, bis ihre Augenlider schwer wurden, doch plötzlich gab es einen lauten Knall und Anna schreckte hoch. Sie befand sich auf einmal in einem Bett. Ein Fenster stand offen, es war anscheinend sehr stürmisch, denn ein kräftiger Wind wehte herein. Dann sah Anna einen hellen Blitz und es krachte ein weiteres Mal. Vorsichtig fasste sie sich an die Nase, doch da war kein Ring mehr, auch kein Löchlein. Allmählich begriff sie, dass sie alles nur geträumt hatte.

8. Pranger, Liebesspiel und Blick in der Ferne

Während Anna sich noch von ihrem Traum erholte, wurde Sina indes von einem der Soldaten abgeholt um in des Königs Schlafgemach gebracht zu werden. Sie sollte ihre Kleider bereits in ihrem Zimmer ablegen. Das machte die Angelegenheit etwas prickelnder, denn auch mitten in der Nacht werden die Gänge im Königshaus hin und wieder von Dienern und Soldaten betreten, so dass die Möglichkeit bestünde, dass man sie nackt sehe. Als sie nach einer Weile ihr Ziel erreichte und in die Kammer eintrat, fiel der nackten Sina sofort der Pranger auf, der hier aufgebaut war. Er war so konstruiert, dass man die Hände und den Kopf in die Aussparungen legte, allerdings musste man dabei die ganze Zeit mit nach vorn gebeugtem Oberkörper stehen, was auf die Dauer sehr anstrengend werden würde. Doch Sina wusste, dass sie da durch musste. Erst dann bemerkte sie, dass auch König Skarun schon sitzend auf dem Bett wartete. „Geht zum Pranger und legt ein jedes Handgelenk in die Senken, ebenso eurer Haupt.“ Wenigstens waren diese Senken mit Leder gepolstert, dachte sich Sina. König Skarun klappte alsbald den oberen Holzbalken um und sicherte ihn mit einem schweren Bügelschloss. Nun gab es kein Entrinnen mehr für Sina. Normalerweise machte es ihr keine Probleme nackt vor den Augen der Majestät zu treten, aber da sie nun nach vorne gelehnt stand, baumelten ihre Brüste frei in der Luft, was ihr doch irgendwie unangenehm war. Dem Monarchen schien es zu gefallen, denn er holte noch ein paar Klammern samt großer Gewichte hervor und verstärkte durch deren Anbringung den Effekt noch. Nun nahm er sich viel Zeit um seine Dienerin zu betrachten, dabei lief er einige Male schweigend um sie herum, bis er ihr sagte sie solle ihren Mund öffnen. Daraufhin lies er Sina sein Glied in den Mund nehmen, zog es aber nachdem sie einige Male mit der Zunge darüber gefahren war wieder heraus und stellte sich hinter sie. Dann versuchte er in ihr kleineres Löchlein einzudringen. „Entspannt euer Fleisch, sonst muss ich nachhelfen.“ Doch das war leichter gesagt als getan, immerhin hing Sina in unbequemer Stellung im Pranger. Es verwunderte nicht, dass es nicht so recht klappen wollte. „So ist das ein aussichtsloses Unterfangen.“ Der König ging ein Schritt zur Seite und schlug mit der Hand auf den Hintern seiner wehrlosen Dienerin. Ein leises Stöhnen entwich ihrem Mund. Dann folgten weitere Schläge, mal schmerzhafter, mal kam es schon eher einem Streicheln nahe. Bald schon glühte Sinas Hintern in einem lieblichen rot. „Ich hoffe eure Anspannung ist nun verflogen.“ „Ja, mein Gebieter.“ „Also dann…“ Nun fruchteten des Königs Versuche, er drang in sie ein und begann sie zu stoßen. Mit seinen rhythmischen, kräftigen Stößen brachte er sie fast um ihren Verstand. Ihr Hintern brannte immernoch, die Stöße taten weh, aber irgendwie erregte es sie auf diese Art genommen zu werden.

Am nächsten Abend blieben die beiden Frauen unter sich. Obwohl keine ihr Zimmer ohne Begleitung verlassen durfte, entschloss sich Sina dennoch dies zu tun. Auf Zehenspitzen schritt sie um Mitternacht in die Kammer von Anna, die hochschreckte als sie eine Gestalt die Tür hereinkommen sah. „Ich bin’s.“ „Und ich dachte schon man verlangt noch zu so später Stunde nach meinen Diensten.“, sprach Anna. „Soso. Es gibt aber eine Person, die nach euren Diensten verlangt.“ „Wer denn?“ Doch darauf erhielt Anna keine Antwort, stattdessen schritt Sina langsam auf ihr Bett zu. „Was hast du vor?“, fragte Anna misstrauisch, Sina war an ihrem Bett angelangt und setzte sich darauf. Langsam beugte sie sich vor, ihr Mund näherte sich Annas, Sina schlug das Herz bis zum Hals. Anna schloss die Augen und bewegte ganz sachte ihre Lippen auseinander, da wusste Sina, dass sie es auch wollte und sie küsste ihre Freundin, erst noch etwas zaghaft, dann mit mehr Leidenschaft. Dabei wanderte Sinas Hand über Annas Körper, sie streichelte ihren Bauch, ihre Oberschenkel schließlich auch ihre Brust, während Anna ihre Hände über Sinas Rücken fahren lies. Anna legte ihren Mund an Sinas Ohr und hauchte ihr etwas zu. Daraufhin legte ihre Freundin ihre Hand zwischen Annas Schenkel und begann sie zu streicheln. Anna öffnete leicht ihren Mund, schloss aber die Augen und lies den Kopf nach hinten fallen. Während sie in ihre Fantasien abdriftete, entfuhr ihr hin und wieder ein leises Stöhnen. Mal wurde sie sanfter gestreichelt, mal zwirbelte Sina regelrecht ihre empfindlichste Stelle und Anna stöhnte heftiger. Bald schon durchzuckten himmlische Gefühle Annas Körper… Später am Abend revanchierte sich Anna und verwöhnte Sina in gleicher Weise.

So wie jenen Abend hatten die beiden Frauen in nächster Zeit immer öfter einen Abend für sich und nutzten ihn für gemeinsame Liebesspiele. Das hieß aber auch, dass sie weniger oft dem König dienen durften, doch nicht etwa weil er unzufrieden war, sondern er schien einfach weniger Zeit zu haben, nur den Grund dafür konnten Sina und Anna nicht ausmachen. Aber so hatten sie zumindest die Gelegenheit besser die Haus- und Hofsgesellschaft des Königs kennen zu lernen. Und so schritten die Monate voran, bis Anna eines Tages bemerkte, wie eine fremde Frau sich in der Nähe des Herrschers aufhielt. Die Art wie der König mit ihr umging verriet, dass sie nicht seine Dienerin war, sondern vielmehr seine Geliebte. Anna erkannte, dass man sie und Sina wohl bald nicht mehr brauchen würde und fragte sich, was dann wohl mit ihnen passieren würde. Sie sollte nicht lange auf eine Antwort warten müssen.

Eine Woche nachdem Anna des Königs Geliebte zum ersten Mal erspähte, verkündete König Skarun Ærverding seine Vorlobung mit ihr. Sie sollten sich in wenigen Wochen vermählen. Sina und Anna waren gleichermaßen neidisch, hatten sie doch zuweilen gehofft, dass er eines Tages eine von ihnen heiraten würde, doch jetzt erkannten sie, wie naiv ihre Gedanken waren. Sie waren nichts weiter als zwei Dienerinnen, die dem König in einsamen Stunden als Spielzeug dienten. Noch am selben Abend bat der König Anna und Sina zu ihm. Sie waren mit ihm allein, als er sprach: „Nun euch dürftet die Verkündung meiner Verlobung nicht entgangen sein. Doch so schön dies Ereignis für mich sei, so muss ich doch von euch Abschied nehmen. Ihr wart allzeit bemühte Diennerinnen und daher habt ihr es wohl verdient, dass ich euch die Freiheit schenke. Nun denn ihr dürft eure Schlafgemächer weiter bewohnen, bis ihr ein neues Heim findet, doch von nun an ist es euch frei wie ihr euch in meinem Lande bewegt.“ Noch vor einem knappen halben Jahr hatte Anna sich nichts sehnlicher als die Freiheit gewünscht, jetzt war sie sich da nicht mehr so sicher. Ja sie wusste nicht einmal ob sie wieder in ihr altes Leben nach Britannien zurückkehren konnte. Auf jeden Fall würde sie die gemeinsamen Stunden mit dem König vermissen, doch wenigstens blieb ihr Sina. Die beiden verbeugten sich vor König Skarun und bedankten sich, dann verschwanden sie in Annas Zimmer. Ganz in Gedanken versunken setzten sich auf ihr Bett und blickten gemeinsam durch das Fenster dem Sonnenuntergang entgegen. Keine von beiden wusste so recht was sie sagen sollte und so saßen sie noch eine ganze Weile still da und blickten weiter in die Ferne.

– ENDE –
Kommentare
  1. Eine hübsche Fantasiegeschichte. Ich finde diesen Blog überhaupt sehr interessant. Er sticht aus dem BDSM-Einerlei heraus. Das werde ich mal im Auge behalten.

    LG Frank

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